5. September 2010, 09:40
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Völkerkontrolle - Ableger hat ne Königin

Eben habe ich alle meine Völker durchgesehen. Soweit  alles bestens. Der gefangene Schwarm hat dei Rähmchen schon schön ausgebaut & hat auch schn verdeckelte Brut. Gie Königin habe ich heute auch zum ersten mal gesehen – wie hübsch!

Meine beiden Völker mit denen ich in die Saison gestartet bin, bei denen ich letzte Woche den Honig geschleudert habe, haben ihre Zellen repariert & sind fleissig am Honig eintragen. Ausserdem tragen sie reichlich pollen ein – grauen Pollen. Würd mal gerne wissen von welcher Pflanze die sind.

Am allermeisten freut mich aber das der Ableger von Pfingsten endlich ne (legefähige) Königin hat. Hat mich gewundert, das schon soo viel neue Brut verdeckelt & sooo viele friche Eier gelegt wurden. Gesehen habe ich die Königin zwar noch nicht aber beim nächsten Mal werde ich sie suchen & markieren. …die soll mal ganz gemütlich in die Pötte kommen. (Glücks-Erlebniss!)

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Schwarm gefangen! (...schon wiieder!)

Heute morgen komme ich in den Garten: bei meinen Bienen schon fröhliches Getummel vor den Fluglöchern. Nur nicht bei meinem gefanenen Schwarm von Samstag. ?!? Seltsam! Ich schaue instinktiv nach oben: da sitzt das Volk im Mirabellenbaum & will anscheinend weiter schwärmen.

Da bin ich wohl gerade noch rechtzeitig gekommen. Also das ganze Spiel noch einmal (siehe Schwarm gefangen). Jetzt ist das Volk wieder in der Beute & scheint auch bleiben zu wollen. Wenn man bedenkt das ein Schwarm Futter für drei Tage dabei hat (also: von Samstag auf Sonntag, auf Montag, auf Dienstag) sollten sie ja so langsam fast jede Behausung annehmen.

Dafür habe ich die Gelegenheit ergriffen ein paar Bilder gemacht:

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Schwarm gefangen!

Heute bekam ich einen Anruf von meinenm Imkervater: die Polizei hätte ihn informiert, das bei mir in der Strasse ein Bienenschwarm sich nieder gelassen hat. Erste Angst war: das sind meine! – habe sofort hinterm Haus bei meinen Völkern nachgeschaut – aber da scheint alles normal.
Ich habe den Mann angerufen, den Schwarm gemeldet hat und kurz nach der Situation gefragt: im Nachbargarten hängt seit elf Uhr morgens auf Hüfthöhe ein großer Bienenschwarm.
Da war es ca 17 Uhr. Keine Zeit verlieren bevor der Schwarm weiter fliegt. Schnell Sachen packen: Anzug, Schleier, Besen & Karton.

Als ich ankam saß da ein riesiger Schwarm an einem Pfirsichbaum. Faszienierend!  wie tausende Bienen die sich in leichten Wellenbewegungen um den Baum winden. Ich wollte noch ein Foto machen – habs dann aber in der Aufregung vergessen. -mmuaah-

Also Anzug an & mit dem Karton in der einen, den Besen in der anderen Hand möglichst viele Bienen auf einmal in den Karton  kehren & hoffen das die Königin drin sitzt. Das ging erstaunlich gut – bienen lassen sich, bis auf die die hoch fliegen erstaunlich gut kehren. So landeten die meisten Bienen im Karton, den ich dann mit der Öffnung nach unten auf den Boden gestellt habe. Scheinbar hatte ich die Königin mit eingefegt denn die ertsen Bienen krochen schon nach kurzer Zeit  freiwillig in den Karton – dem Duft des Phereomons der Königin folgend.

Jetzt das Ganze mal in Ruhe lassen & später abholen.

Bienen folgen der Königin in den Karton

Nach ca 3 Stunden, so gegen Neun Uhr, kurz vor Einbruch der Dunkelheit, bin ich gucken gegeangen & die meisten Bienen waren im Karton. Leider habe ich sie dann beim Zuklappen des Kartons etwas aufgescheucht, also habe ich noch kurz abgewartet & die meisten Bienen erwicht . Den Karton mit Klebeband zugeklebt & mitgenommen.

Zu Hause hatte ich in der Zwischenzeit eine lerre Beute aufgesetzt: Boden – leere Zarge – Zarge mit Rähmchen & Mittelwänden – Folie – Deckel – Blechdach. Die leere Zarge auf den Boden und die Bienen aus dem Karton in die leere Zarge kippen / Klopfen. Schnell Zarge mit den Rähmchen , Folie &  Deckel drauf. Flogloch auf ca 3cm. Fertig.

Bin gespannt auf Morgen. Bis dahin haben die Bienen sich im oberen Teil  aufgehangen & mit dem Ausbau der Mittelwände begonnen. Dann kann die untere leere Zarge wieder entnommen werden. Die Bienen die noch drin sitzen werden vors Flugloch gekerhrt.

Wie toll – einfacher gehts ja kaum…

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Ablegerbildung / Video

2 brauchbare Clips zum Thema Ableger:

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Säugling / Ableger

Um Bienen vermehren gibt es mehrere Möglichkeiten. Die Einfachste, vor allem für Anfänger, soll ein Säugling sein.Ein günstiger Zeitpunkt ist im Mai / Anfang Juni wenn die Volkentwicklung auf dem Höhepunkt steht.

Das habe ich heute mal ausprobiert:

Man nimmt eine leere Zarge, entnimmt einem starken Volk 3 Waben mit Brut in allen Stadien. (Dabei ist es extrem wichtig das die Königin des “Muttervolkes” nicht auf einer dieser entnommenen Waben sitzt! Sonst fehlt hinterher dem starken Volk die Königin.)

Dazu kommt noch eine volle Honigwabe als Futter & eine leere ausgebaute Wabe. Der restliche Platz wird mit Rähmchen mit eingelöteter Mittelwand aufgefüllt. Diese bestückte Zarge wird zwichen den Brutraum und den Honigraum gesetzt. Also: Boden-Brutraum-Gitter-Säugling-Honigraum. Das Ganze wird so über Nacht stehen gelassen. Die Jungen Bienen, die am Anfang für die Arbeiten im Stock zuständig sind, für den Wabenbau & die Brutpflege, besetzen die leeren Mittelwände und beginnen mit dem Ausbau.

Am nächsten Tag kann die Ableger-Zarge entnommen werden & wird mit Boden & Deckel versehen. Die ansitzenden jungen Bienen, die noch nie ausgeflogen sind bleiben in der Zarge & werden, wenn sie zum ersten mal ausfliegen, wieder in diese neue Beute zurück kehren. Grosser Vorteil, denn diser Ableger kann auf dem selben Stand stehen bleiben & muss nicht aus dem 3km-Flugradius der Biene gebracht werden.

Wenn dieses neue Volk realisiert, das es keine Königin hat, wird aus der frisch gelegten Brut von den Arbeiterbienen ein Ei entnommen & in eine angelegte Waiselzelle gebettet, mit Gele Royal versorgt & so eine neue Königin nachgezogen.
Wenn alles gut geht kann nach 16 Tagen eine neue Königin schlüpfen. [3 - 5 - 8 = Königin gemacht]

Nach dem Begattungsflug sollte die Königin mit der Brutablage beginnen & ihr Volk am laufen halten.
Soweit die Theorie.

Bin gespannt ob das wirklich so einfach geht…

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Zweite Völkerkontrolle

Heute habe ich zum zweiten mal ins Volk reingeschaut. Da die Bienen fleißig fliegen & kontinuierlich Pollen mit heim bringen dürfte das Jahr wohl endgültig begonnen haben.

Nach Anweisung sollte ich den Boden wechseln & nach schauen ob genügend Futter vorhanden ist. So mein Imker-Vater. Außerdem soll das Absperrgitter jetzt rein und damit auch die Königin in den unteren Brutraum.

OK. – Anzug an, Rauchbläser an Deckel runter – in aller Ruhe natürlich.

Die Bruttraube sitzt in der oberen Zarge, die Königin ist schnell gefunden also Zarge vorsichtig zur Seite, das die Königin nicht raus fällt. In der Unteren Zarge dann der Schreck: Schimmel an der inneren Außenwand und auf den ertsen drei Waben – also 2 leere Futterwaben & auf der super ausgebauten Drohnenwabe.

Da ging die Hektik los.

Schnell eine leere Zarge holen – vorher offene Beute samt Bienen abdecken. Waben in saubere (zum Glück vorher aufgearbeitete & ausgebrannte) Zarge holen. Sauberen Boden direkt schon drunter. Waben umhängen und Platz lassen für die Wabe mit der Königin die ja auch noch runter soll.Der Stock soll ja nicht zu sehr auskühlen

Königin in der oberen Zarge wieder suchen – KÖNIGIN WEG ! – uuaargh! Panik Panik ein kalter Wind geht & Regen ziehen auf. Das Nest soll ja nicht auskühlen.

Nach etwas Suchen habe ich sie dann drei Waben weiter als erwartet, gut versteckt, gefunden & runter gehangen. Schnell zu machen, Gitter einlegen, Honigraum & Dach aufsetzen.

Nochmal gut gegangen. In der Hektik dann noch vergessen einen leeren Baurahmen reinzuhängen als Ersatz für den Verschimmelten. Sollte ich die Tage wohl nachholen.

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Imkerei gekauft

Da man am Anfang eine Menge Dinge braucht, Werkzeuge, Honigschleuder Beuten und diverse “Kleinteile”, schägt dieses Hobby erst einmal richtig auf den Geldbeutel. 3000€ kann man da ohne Probleme ausgeben bis man alles beisammen hat.

Da bietet es sich an, die Sachen gebraucht zu kaufen. Angesichts der Tatsache  das viele Imker recht betagt sind, stehen die Chancen gut eventuell sogar eine komplette Imkerei zu kaufen. In der Zeitung oder bei www.imkermarkt.de & nicht vor allem im lokalen Imkerverein kann man fündig werden.

Wir hatten jetzt das Glück, das bei uns ein Bienenstand mit allem Drum & Dran zum verkauf stand. Mit einem Freund habe ich das  komplett gekauft. Viele Teile waren doppelt vorhanden so das jeder seine Grundausstattung hat & größere Geräte wie Schleuder & Wärmeschrank kann man am Anfang auch zusammen benutzen.

In unserem Fall ist der Platz so groß das wir das alleine eh von jetzt auf gleich nicht richtig ausnutzen könnten. Also bewirtschaften wir den Platz zusammen & bis zu dem Zeitpunkt an dem auch wieder Geld durch Honig rein kommt reicht die Ausstattung auf jeden Fall dicke aus. So überbrücken wir Phase bis dahin am finanziell günstigsten.

Wir haben länger überlegt, ob wir nur die Einzelteile oder ob wir die ganze Imkerei kaufen sollten. Es handelt sich um einen Stand mit Alberti-Hinterbendlungsbeuten, die, anscheinend nach der Meinung moderner Imker “ins Feuer gehören”  (das wurde mit von jedem Imker der mit Magazinen arbeitet gesagt). Die Betriebsweise von hinten, Schublade für Schublade, die komplizierte Bauweise & die nicht mögliche oder nur umständliche Option zur Raumerweiterung sind für mich nachvollziehbare Argumente.

Also waren wir uns nicht sicher ob wir auf den Stand samt Beuten verzichten sollten. Da man die alten Beuten problemlos in neue moderne auswechseln kann & das Haus auch für Magazinimker gut als Unterstand verwendbar ist, haben wir es mit gekauft. Die alten Beuten werden wir wohl höchsten zu Versuchszwecken verwenden – oder halt verbrennen ;)

Überzeugt hat uns dann, das es sich um einen erprobten trachtsicheren Platz handelt. Der Imker hat uns vorgeschwärmt er hätte hier immer die besten Erträge gehabt und ein zufüttern im Sommer wäre nie nötig gewesen weil kaum Trachtpausen. (am Rand vom Naturschutzgebiet). Das hätte man sonst auch erst über Jahre raus finden müssen. Außerdem gibt es da auch noch den netten alten Imker der uns mit seiner 60jährigen Erfahrung gerne unsere (Anfänger-) Fragen beantwortet & sich vor allem freut das jemand die Sache weiter führt.

Das sind Tatsachen die für uns Anfänger Gold wert sind.

Dieses Jahr werde ich dann die Ableger die ich aus meinem Volk im Garten hoffentlich ziehen werde dort auf den Stand bringen.

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Erste Völkerkontrolle

Heute habe ich die erste Völkerkontrolle durchgeführt.
Da seit ein paar Tagen wohl tatsächlich der Frühling ausgbrochen ist, die Weiden blühen jetzt richtig & die Temperatur ist heute auf 18C°. Die Knospen der Bäume & Sträucher sehen richtig Prall aus kann nicht mehr lange dauern, bis die ersten Blüten aufgehen. Die Tage habe ich schon öfter beobachtet wie die Bienen ausfliegen & auch schon dicke Pollen-Höschen mit Heim brachten.
Der Reinigungsflüg sollte eigentlich abgeschlossen sein.

Also mal nach schauen – man kann’s ja kaum erwarten.

Imkeranzug anziehen, Werkzeuge, Meißel Besen Rauchbläser mitnehmen.

Den Rauchbläse befülle ich mit Rainfarn zünde ihn mit einem Stück Papier an. Deckel schließen & mit dem Balgen kurz anblasen – brennt.

Den Rainfarn habe ich letzten Sommer gesammelt & getrocknet. Den Tip habe ich letztes Jahr von einer Imkerin bekommen. Rainfarn soll beruhigend auf die Biene wirken.

Von hinten öffne ich die Beute, ziehe die Plastikfolie ab, gebe ein wenig Rauch hinein. Die Bienen sitzen in der oberen Zarge & reagieren friedlich. Das ganze scheint sehr lebendig.

Ich sehe die einzelenen Waben durch und treffe bei der vierten schon auf die Königin – bei der Arbeit!  Sehr schön! Ich finde Brut in allen Stadien: verdeckelte Brut, Maden & frisch gelegte Eier. Also alles Bestens.

Außerdem tausche ich eine fast leere Futterwabe von der Seite gegen ein Rähmchen mit Mittelwand, da die Bienen schon etwas Wildbau auf den Rähmchen angesetzt haben, und der Bautrieb ja ausgelebt werden soll.

Folie & Deckel wieder vorsichtig drauf. Jetzt schon gespannt auf die nächste Kontrolle in 9 Tagen.

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Schwarmboerse.de

Die anscheinend einfachste Art an Bienen zu kommen, außer Kaufen, ist einen Schwarm zu fangen. Die Königin ist mit ihrem Gefolge ja sowieso gerade auf der Suche nach einem neuen Zuhause – da ist man als Imker doch gerne behilflich. Man muss nur einen Schwarm finden. Und das ist der Knackpunkt bei der Sache. Ich persönlich kann mich nicht erinnern, je einen Bienenschwarm getroffen zu haben. Die Nachbarn & den Freundeskreis kann bitten die Augen offen zu halten und trotzdem wird man nicht alle Tage einen Bienenschwarm vorgesetzt bekommen.

Seit Kurzem gibt es die Seite schwarmboerse.de dort kann jeder (Nicht-Imker) der einen Schwarm sichtet diesen melden. Ganz unkompliziert kann dort als Finder ohne Registrierung den Fundort mitteilen. An Hand einer kurzen Checkliste und Videos kann man bestimmen ob es sich tatsächlich um Bienen und nicht um Wespen handelt und so eine Fehlmeldungen vermeiden. Registrierte Imker werden benachrichtigt (per SMS) und können den Schwarm einfangen.

Die nächste Schwarmsaison beginnt im Mai. Bis dahin schnell registrieren und verbreiten – umso bessert funktioniert das Ganze.

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Einführung in die Imkerei Teil 2

Heute fand der zweite Teil des Imkerlehrgangs statt.

Themen waren:

  • Voraussetzungen für Bienenhaltung
  • notwendige Ausstattung des Imkers
  • Beutentyen
  • Arbeiten des Imkers im Jahresablauf
  • Auswinterung & Durchlenzung des Bienenvolkes
  • Werkstatt, Rähmchenvorbereitung
  • Lehrfilm
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